Kurz gesagt: Der 1. Advent 2026 ist am Sonntag, 29. November. Danach folgen der 2. Advent am 6. Dezember, der zugleich Nikolaustag ist, der 3. Advent am 13. Dezember und der 4. Advent am 20. Dezember. Heiligabend fällt 2026 auf einen Donnerstag. Die Regel: Der 4. Advent ist der letzte Sonntag vor dem 25. Dezember, der 1. Advent liegt drei Wochen davor. Deshalb fällt der 1. Advent immer zwischen den 27. November und den 3. Dezember. Wer im Advent kleine Geschenke braucht: Unsere Flaschenetiketten „Frohe Weihnachten“ (3,99 € im 2er-Set) machen aus einer Flasche Wein oder Sekt ein Mitbringsel.
Die Adventssonntage 2026 und 2027
| Sonntag | 2026 | 2027 |
|---|---|---|
| 1. Advent | 29. November | 28. November |
| 2. Advent | 6. Dezember | 5. Dezember |
| 3. Advent | 13. Dezember | 12. Dezember |
| 4. Advent | 20. Dezember | 19. Dezember |
| Heiligabend | Donnerstag, 24. Dezember | Freitag, 24. Dezember |
Alle Termine haben wir per Programm berechnet. Vom 1. Advent bis Heiligabend sind es 2026 genau 26 Tage, beide Tage mitgezählt.
So berechnest du den 1. Advent
Der Advent beginnt am vierten Sonntag vor Weihnachten. Am einfachsten rechnest du rückwärts:
- Schau, auf welchen Wochentag der 25. Dezember fällt.
- Der letzte Sonntag davor ist der 4. Advent. Ist der 24. Dezember ein Sonntag, fallen 4. Advent und Heiligabend auf denselben Tag.
- Zieh davon dreimal sieben Tage ab, dann hast du den 1. Advent.
Daraus ergibt sich die feste Spanne: Der 1. Advent liegt frühestens am 27. November und spätestens am 3. Dezember. Wie die Sonntage im Kirchenjahr aufeinanderfolgen, auch für den Sonderfall, dass der 4. Advent auf Heiligabend fällt, wurde schon im Jahr 1038 auf einer Bischofssynode festgelegt.
Was bedeutet Advent?
Advent kommt vom lateinischen „adventus“ und heißt „Ankunft“. Gemeint ist die Ankunft des Herrn: In der Adventszeit bereiten sich Christen auf Weihnachten vor, das Fest der Geburt Jesu. Mit dem 1. Advent beginnt auch das neue Kirchenjahr, genau genommen schon am Vorabend.
Anfangs war der Advent eine Fastenzeit. In Gallien reichte sie vom Martinstag am 11. November bis zum 6. Januar. Ohne die Wochenenden ergaben sich so 40 Fasttage, wie in der Fastenzeit vor Ostern. Die Form mit vier Sonntagen geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Papst Gregor der Große legte die Zahl der Adventssonntage für die Westkirche auf vier fest.
Der Adventskranz: erst 24 Kerzen, dann 4
Den Adventskranz führte der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839 im Rauhen Haus in Hamburg ein, einem Heim für Kinder aus armen Verhältnissen. Der erste Kranz war ein Wagenrad mit vier großen weißen Kerzen für die Sonntage und 20 kleinen roten Kerzen für die übrigen Tage. Jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet. So sahen die Kinder, wie viele Tage es noch bis Heiligabend waren, und lernten nebenbei zählen.
Weil der Advent unterschiedlich lang ist, braucht so ein „Wichernkranz“ mindestens 22 und höchstens 28 Kerzen. 2026 wären es 26. Seit etwa 1860 wird der Kranz aus Tannengrün gebunden. Später setzte sich vor allem aus praktischen Gründen der Kranz mit vier Kerzen durch. In eine katholische Kirche kam der Adventskranz erstmals 1925 in Köln, 1930 folgte München.
Übrigens: Das bekannte Gedicht über den Adventskranz wird oft Matthias Claudius zugeschrieben. Tatsächlich stammt es von seinem Urenkel Hermann Claudius.
Der Adventskalender
Auch der Adventskalender geht auf Wichern zurück: Sein Kranz von 1839 gilt als erster dokumentierter Adventskalender, weil er alle Tage bis Weihnachten zählte. Der erste selbst gebastelte Kalender in einer Familie stammt vermutlich von 1851. Damals hängten Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand, oder die Kinder durften jeden Tag einen von 24 Kreidestrichen wegwischen. Den ersten gedruckten Kalender veröffentlichte 1902 eine Buchhandlung in Hamburg, in Form einer Weihnachtsuhr.
Heute gibt es zwei Arten zu zählen: Kalender nach dem Kirchenjahr beginnen am 1. Advent. Kalender nach dem bürgerlichen Kalender laufen dagegen vom 1. bis zum 24. Dezember. Ideen zum Befüllen stehen im Ratgeber Adventskalender füllen.
Kleine Geschenke für die Adventszeit
2026 fällt der Nikolaustag auf den 2. Advent. Wer an diesem Sonntag zu Besuch ist oder Kleinigkeiten verteilen möchte, findet Ideen in den Ratgebern Nikolausgeschenke und Wichtelgeschenke unter 10 Euro.
| Produkt | Details | Preis |
|---|---|---|
| Flaschenetiketten „Frohe Weihnachten“ | 2 selbstklebende Etiketten im Gold-Look, Hoch- oder Querformat, über das vorhandene Etikett kleben | 3,99 € |
| Einkaufswagenchips | als Schlüsselanhänger, sofort abziehbar, Sets von 3 bis 100 Stück | ab 2,99 € |
Welche Münze in den Einkaufswagen passt und warum die Chips dünner sind als Münzen, steht im Ratgeber Einkaufswagen: Welche Münze passt?
Häufige Fragen
Wann ist der 1. Advent 2026?
Am Sonntag, 29. November 2026.
Wann ist der 4. Advent 2026?
Am Sonntag, 20. Dezember 2026.
Wann ist der 1. Advent 2027?
Am Sonntag, 28. November 2027.
Wie früh kann der 1. Advent sein?
Frühestens am 27. November, spätestens am 3. Dezember.
Was bedeutet das Wort Advent?
Es kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“.
Wer hat den Adventskranz erfunden?
Johann Hinrich Wichern, 1839 in Hamburg. Sein erster Kranz hatte 24 Kerzen.
Fällt Nikolaus 2026 auf einen Sonntag?
Ja. Der 6. Dezember 2026 ist ein Sonntag und zugleich der 2. Advent.
Mehr im Ratgeber: Geschenke unter 25 Euro und Geschenke für Kollegen. Weitere Ideen findest du in der Welt Geschenkideen.
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand (Deutschland 3,90 €), Stand 22.10.2026. Maßgeblich ist der Preis auf der Produktseite.
Quellen
- Wikipedia: „Advent“ (Bedeutung, Beginn, Geschichte), Stand 07.09.2026
- Wikipedia: „Adventskranz“ (Wichern, Kerzenzahl, Verbreitung, Synode 1038), Stand 11.08.2026
- Wikipedia: „Adventskalender“ (Spanne des 1. Advents, Geschichte), Stand 18.09.2026
- Produktangaben im Shop, Stand 22.10.2026





