Kurz gesagt: Eine Meditationsbank hilft dir, im Fersensitz aufrecht und entspannt zu sitzen. Du kniest auf einer weichen Unterlage und stellst die Bank zwischen Gesäß und Unterschenkel, sodass sie dein Gewicht trägt statt deiner Fersen. Wichtig ist eine nach vorn leicht abfallende Sitzfläche: Sie kippt das Becken etwas nach vorn, die Wirbelsäule richtet sich auf. Gegenüber dem Lotossitz, der für Ungeübte schwer und für die Knie riskant sein kann, ist die Bank eine gute Alternative. Unsere klappbare Meditationsbank (39,99 €) hat eine Sitzfläche von 44 × 18 cm und ein passendes Sitzkissen.
Welche Sitzhaltungen gibt es?
| Haltung | So sitzt du | Hilfsmittel |
|---|---|---|
| Lotossitz | im Schneidersitz, beide Füße auf den Oberschenkeln | Kissen unter dem Gesäß |
| Halber Lotossitz | ein Fuß auf dem Oberschenkel | Kissen |
| Burmesischer Sitz | beide Unterschenkel liegen voreinander auf dem Boden | Kissen |
| Fersensitz (Seiza) | kniend auf den Fersen, Spann auf dem Boden | Kissen oder Meditationsbank |
| Auf dem Stuhl | aufrecht, ohne anzulehnen | Stuhl |
Im Zen gelten der Lotossitz, der halbe Lotossitz, der Burmesische Sitz und der Fersensitz als übliche Haltungen. Wer aus körperlichen Gründen nicht am Boden sitzen kann, meditiert auf einem Stuhl, ebenfalls aufrecht und ohne Lehne.
Warum eine Bank?
- Der Lotossitz ist schwer: Für viele Menschen im Westen ist er laut Wikipedia länger nicht durchzuhalten, weil die Beine nicht gelenkig genug sind. Beim vollen Lotos besteht für Ungeübte zudem die Gefahr, die Kniegelenke zu verdrehen.
- Der Fersensitz ohne Hilfe drückt: Ohne Unterstützung kann Seiza für Ungeübte nach einer Weile schmerzhaft werden.
- Die Bank trägt: Sie steht zwischen Gesäß und Unterschenkeln und nimmt das Gewicht auf, statt der Fersen. Laut Wikipedia hilft sie, aufrecht und entspannt zu sitzen und sich ganz auf die Meditation zu konzentrieren.
So sitzt du richtig auf der Meditationsbank
- Unterlage: Leg eine weiche Decke oder Matte unter Knie und Schienbeine.
- Knien: Knie dich hin, die Fußrücken liegen flach auf der Unterlage.
- Bank einsetzen: Stell die Bank hinter dich über die Unterschenkel. Die niedrigere Seite der Sitzfläche zeigt nach vorn.
- Setzen: Setz dich langsam auf die Bank. Das Gewicht ruht auf dem Gesäß, nicht auf den Fersen.
- Aufrichten: Kopf, Hals und Wirbelsäule aufrecht, Schultern und Brust entspannt. Die Hände liegen locker im Schoß.
Entspannt heißt laut Wikipedia: Die aufrechte Wirbelsäule trägt den Körper, die Muskeln halten nur die Balance. Spürst du nach dem Meditieren Muskelschmerzen, etwa in den Schultern, ist das ein Hinweis auf unnötige Anspannung.
Worauf es bei der Bank ankommt
- Höhe: Meditationsbänke sind meist zwischen 15 und 25 cm hoch. Unsere Bank ist laut Produktbild an der höheren Seite 23 cm und an der niedrigeren 17 cm hoch.
- Neigung: Eine nach vorn abfallende Sitzfläche kippt das Becken leicht nach vorn, das unterstützt eine gerade Wirbelsäule.
- Bauart: Sitzen die Beine der Bank außen, liegen deine Unterschenkel zwischen ihnen. So ist unsere Bank gebaut. Bänke mit mittig gesetzten Beinen nutzt man dagegen mit den Unterschenkeln außen vorbei.
- Klappbar oder fest: Klappbare Beine machen die Bank klein für Tasche oder Schrank, gut für unterwegs oder den Kurs im Yogastudio.
- Polster: Ein Kissen auf der Sitzfläche macht längeres Sitzen angenehmer. Bei unserer Bank liegt ein passgenaues Sitzkissen bei.
Wie lange sitzen?
Für Zazen, die Sitzmeditation im Zen, gilt als empfehlenswert, die Haltung mindestens 20 Minuten zu halten; mit langjähriger Übung werden die Phasen länger. In Klöstern werden lange Sitzphasen von einer Gehmeditation unterbrochen. Wenn du anfängst, starte kürzer und steigere dich. Schlafen die Füße ein oder schmerzen die Knie, steh auf, bewege dich kurz und setz dich neu hin.
Unsere Meditationsbank
- Sitzfläche: 44 × 18 cm, aus Holz.
- Klappbar: Die Beine lassen sich einklappen, die Bank wird kompakt.
- Kissen: weiches, passgenaues Sitzkissen im Lieferumfang.
- Für: Zen-Meditation, Vipassana, Gebet und Achtsamkeitstraining, für Anfänger und Erfahrene.
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Häufige Fragen
Wie sitzt man auf einer Meditationsbank?
Du kniest auf einer weichen Unterlage, stellst die Bank über die Unterschenkel und setzt dich darauf. Die niedrigere Seite der Sitzfläche zeigt nach vorn, der Rücken ist aufrecht.
Ist eine Meditationsbank besser als ein Kissen?
Das ist eine Frage der Haltung. Für den Fersensitz ist die Bank bequem, für Lotos- und Burmesischen Sitz nimmt man ein Kissen. Im Zen gilt das Kissen als traditioneller.
Wie hoch sollte eine Meditationsbank sein?
Meist zwischen 15 und 25 cm, je nach Körpergröße und Beweglichkeit.
Warum ist die Sitzfläche schräg?
Die nach vorn abfallende Fläche kippt das Becken leicht nach vorn. Das hilft, die Wirbelsäule aufzurichten.
Kann ich auch auf einem Stuhl meditieren?
Ja. Wenn Sitzen am Boden nicht geht, ist der Stuhl eine übliche Alternative, aufrecht und ohne Lehne.
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Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand (Deutschland 3,90 €), Stand 22.10.2026. Maßgeblich ist der Preis auf der Produktseite.
Quellen
- Wikipedia: „Meditationsbank“, Stand 09.09.2026
- Wikipedia: „Seiza“, Stand 16.03.2026
- Wikipedia: „Zazen“, Stand 07.10.2026
- Produktangaben und Produktbilder im Shop, Stand 22.10.2026




